| 11. Handelsblatt Jahrestagung für die Chemische Industrie Chemie 2010. Der Branchentreff für Industrie, Politik und Wissenschaft |
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Programm: 1. Tag Programm 2. Tag
8.30 – 9.00
Empfang mit Kaffee, Tee und Gebäck/
Check-in und Ausgabe der Tagungsunterlagen
9.00
Begrüßung durch Handelsblatt Veranstaltungen
9.15 – 10.30
Globale Wirtschaftsrahmenbedingungen für
die Prozessindustrie
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch
deutliche Spuren im Verbrauch von Chemikalien hinterlassen.
Wie wird es weitergehen? Zieht China als
Konjunkturlokomotive
die Welt aus dem Tal? Droht Japan
zurück zu fallen in die Rezession? Müssen Strukturen
in der Chemie-Industrie prinzipiell überdacht werden?
Welche Freiheitsgrade bleiben deutschen Unternehmen,
um im globalen Wettbewerb zu bestehen?
Einführung in die Thematik durch den Moderator der
Jahrestagung
Dr. Gottfried Zaby, ehem. Mitglied des Vorstandes, Bayer AG
2010: nach der Rezession und noch in der Krise?
Ausblicke auf die deutsche Wirtschaft
Prof. Dr. Rolf J. Langhammer, Vizepräsident,
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW)
Struktureller Anpassungsdruck und neue
Wachstumschancen – Kann die deutsche Chemie-
Industrie ihre Vorreiterrolle nachhaltig verteidigen?
Dr. Wolfgang Falter, Managing Director Chemicals &
Process Industries, AlixPartners GmbH
How the Japanese and Asian markets will develop –
an analysis by Sumitomo Chemical
Osamu Ishitobi, Executive Vice President; Rabigh Project, Petrochemicals
& Plastics Sector, Sumitomo Chemical Co., Ltd.
Rolle der Gewerkschaften bei der Zukunftsentwicklung
der deutschen Chemie-Industrie
Michael Vassiliadis, Vorsitzender des geschäftsführenden
Hauptvorstandes, IG BCE [per Video]
10.30 – 11.00
Diskussion
11.00 – 11.30
Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck im Rahmen der
Fachausstellung
11.30 – 12.30
Standortnachteil Rohstoff- und
Energieversorgung?
„Ich will, dass stromintensive Industrien in Deutschland
sind und bleiben.“ bekannte Bundesminister Dr. Röttgen
im Januar auf der Handelsblatt Energie-Jahrestagung.
Tatsache ist, dass die Kosten für Energie (insb. Strom und
Gas) gerade hierzulande langfristig und dauerhaft steigen
werden. Wie können Rohstoff- und Energieverbrauch
durch prozessuale Abläufe verringert oder steigende
Kosten an Kunden weitergegeben werden?
Moderation
Siegfried Hofmann,
Korrespondent, Ressort Unternehmen
und Märkte, Handelsblatt
Komplexität in der Produktion ressourceneffizient
managen
Dr. Bernhard Nick, Verbund Site Management Europe,
BASF SE
Energieversorgung und Klimaschutzpolitik gestalten:
Produktions- und Innovationsnetzwerke stärken
Dr. Klaus Schäfer, Vorsitzender, Verband der Chemischen
Industrie e.V. (VCI) Landesverband NRW
Zukunft der Versorgung Energie-intensiver Unternehmen
aus Sicht eines EVU
Dr. Werner Süss, Head of Sales Business Group,
Vattenfall Central Europe und Vorsitzender der
Geschäftsführung, Vattenfall Europe Sales GmbH
12.30 – 13.00
Diskussion
13.00 – 14.15
Gemeinsames Mittagessen
14.15 – 15.00
Neue Geschäftsmodelle für neue und
etablierte Märkte
Geschäftsmodelle in der chemischen Wertschöpfungskette
verändern sich drastisch. Viele Unternehmen
haben den Wandel vom reinen Chemikalien-Hersteller
zum Service-Provider bereits vollzogen oder sind gerade
dabei ihre Strukturen anzupassen. Doch wie setzt man
diesen radikalen Wandel innerhalb des Unternehmens
um? Wie entdeckt und erschließt man neue Märkte,
die z.T. anderen Regeln folgen und auch andere
Preisfindungsstrategien erfordern?
Einführung in die Thematik durch den Moderator der
Jahrestagung
Dr. Gottfried Zaby, ehem. Mitglied des Vorstandes,
Bayer AG
Success in re-inventing a company – helping customers
be more efficient, innovative and sustainable
Klaus Hoffmann, Regional President Western Europe,
DowCorning Corporation
Erschließung neuer Geschäftsfelder mit technologischer
Innovation am Beispiel Consumer Electronics
Thomas Schlegel, CEO, tesa SE
15.00 – 15.30
Diskussion
15.30 – 16.00
Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck im Rahmen der
Fachausstellung
16.00 – 16.45
Sustainability und Compliance
Die regulatorischen Anforderungen an Chemie-Unternehmen werden immer komplexer. Es reicht nicht
nationalen
oder europäischen Anforderungen Genüge zu
leisten. Aufgrund der globalen Vernetzung der chemischen
Produktion und Logistik muss ein Unternehmen faktisch
die rechtlichen Anforderungen in jedem Land kennen.
Wie kann solchen Ansprüchen Rechenschaft getragen
werden, ohne übertriebenen finanziellen und personellen
Aufwand? Lässt sich aus einer „Lean-Compliance“ evtl. ein
Wettbewerbsvorteil generieren?
Der Chemikaliendistributeur als Mittler bei der
Kommunikation in der Lieferkette – Ideen, Konzepte und
Umsetzungen zu REACh und GHS
Peter Brandhofer, Leiter REACh, Helm AG
Process optimization through holistic EHS management
gains competitive advantage
Adrien Gonckel, Member of the Executive Committee,
Head of Information Technology, Givaudan SA
Prof. Dr. Martin Hill, Executive Vice President,
TechniData AG
16.45 – 17.15
Diskussion
17.15 – 17.30
Kurze Pause
17.30 – 19.00
Politische Rahmenbedingungen
Immer mehr wirtschaftspolitische Entscheidungen
werden auf europäischer Ebene gefällt. Dabei verfolgte
die EU in den letzten Jahren einen umweltpolitisch
gesehen eher restriktiven Kurs. Können wir uns in
der EU noch dauerhaft die „Vorreiterrolle“ leisten vor
dem Hintergrund zunehmenden Wettbewerbs
aus dem
Mittleren und Fernen Osten? Oder liegt gerade in der
Fokussierung auf Nachhaltigkeit die Zukunftschance des
Standortes Europa?
Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und
wettbewerbsfähige Chemische Industrie in Europa
Dr. Hubert Mandery, Director General, CEFIC
Bedeutung der Chemie-Industrie für Europa und
innerhalb der europäischen Politik
Herbert Reul, Mitglied des Vorstandes, Fraktion der
Europäischen Volkspartei sowie Vorsitzender des
Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie,
Europäisches Parlament
Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der Teilnehmer
Ab 19:00 Uhr
Umtrunk im Hotel und Abfahrt zur gemeinsamen
Abendveranstaltung in Köln
Auf Einladung von

findet im Anschluss an den ersten Konferenztag eine gemeinsame Abendveranstaltung statt. Nutzen Sie das angenehme Ambiente zu vertiefenden Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern, sowie zur Erweiterung Ihres persönlichen Netzwerkes (bitte vermerken Sie Ihre Teilnahme auf dem Anmeldecoupon).