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Auf dem ersten Handelsblatt-Jahreskongress „Wirtschaft und Schule 2007“ in Berlin haben Referenten und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Schulen nicht nur Analysen und Beschreibungen ausgetauscht. Alle Beteiligten erklärten sich auch bereit, die Partnerschaft von Wirtschaft und Schule aktiv nach ihren Möglichkeiten zu gestalten. Vor allem Unternehmen, die mit ihrer betrieblichen Ausbildung und dem Einsatz ihrer Mitarbeiter auf dem Ausbildungserfolg des staatlichen Schulsystems aufbauen müssen, zeigten eine große Bereitschaft zum unterstützenden Engagement.
Natürlich ging es bei den Diskussionen auch um Defizite, wie sie etwa in der PISA-Studie angesprochen werden. Die Notwendigkeit der Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Schule hat sich jedoch viel grundlegender gezeigt! Auch die Bereiche, die heute zur allgemeinen Zufriedenheit geregelt sind, müssen auf ihre Zukunftsfähigkeit hin überprüft werden. Die Anforderungen der Wirtschaft und die Möglichkeiten der Schule ändern sich kontinuierlich und nur eine dynamische Partnerschaft kann diesen Entwicklungen aktiv begegnen. Einer der wesentlichen Entwicklungstreiber ist der Prozess der Globalisierung, daher greift der Handelsblatt-Jahreskongress „Wirtschaft und Schule“ diesen Prozess als Schwerpunktthema auf und analysiert Auswirkungen, Zusammenhänge, Potenziale und Risiken der Globalisierung in Bezug auf Schule.
Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung bestehen in diesem Zusammenhang keineswegs nur für „Global Player“. Die Veranstaltung bietet daher eine Vielzahl von konkreten Beispielen im Zusammenhang mit der Globalisierung und anderen zentralen Themen, die zeigen, wie die Partnerschaft von Wirtschaft und Schule konkret organisiert werden kann. Und im Best Practice Center besteht nicht nur die Möglichkeit sich zu informieren, sondern wirkliche Kontakte zwischen Wirtschaft und Schule zu knüpfen.
Der Jahreskongress 2008 wird so nicht nur seinen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung und Diskussion der Partnerschaft von Wirtschaft und Schule leisten, sondern auch die Entstehung belastbarer Kooperationsprojekte, und damit die aktive Gestaltung von Schule in Deutschland, unterstützen. |