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12. Handelsblatt Jahrestagung
Energiewirtschaft Österreich
Besserer Klimaschutz bei steigendem Energieverbrauch
erfordert radikale Innovationen!
15. und 16. Oktober 2008, Wien
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Ansprechpartnerin:
Daniela Marbach
Freephone: 08 00.56 00 89 96 |

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Klimaschutz und Revolution
im Energiesektor |
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Das Klimapaket der Europäischen Union sieht eine Minderung der Emissionen, eine Steigerung der Effizienz und eine Erhöhung des Anteils der regenerativen
Energien um jeweils 20 % bis zum Jahr 2020 bezogen auf das Referenzjahr 2005 vor. Österreich soll nach den derzeitigen Entwürfen seine Emissionen um 16 %
absenken und seinen Anteil der regenerativen Energie auf 34 % erhöhen. Wie
realistisch sind diese Ziele bis zum Jahr 2020 zu erreichen? In vielen Studien,
Arbeitskreisen und Diskussionsrunden werden diese Vorgaben behandelt.
Diese Fragestellungen bestimmen derzeit auch die Strategien zur Modernisierung der Infrastrukturen im Gas- und Stromsektor. Es ist zu erkennen, dass im Bereich der Elektrizitätserzeugung die Effizienz und die Minderung der Emissionen zukünftig eine große Bedeutung haben werden. Derzeit sind in Österreich sieben hocheffiziente Gas- und Dampfkraftwerke mit elektrischen Wirkungsgraden von über 58 % in Planung oder im Bau, von denen die überwiegende Zahl durch Fernwärmeauskopplung energetische Wirkungsgrade bis über 80 % erreichen können. Dies hat auch Auswirkungen auf den Gasmarkt, der neue Leitungskapazitäten und große langfristig gesicherte Gasmengen benötigt.
Intelligente Energiesysteme sollen zukünftig helfen, die Energieeffizienz zu steigern. Dies betrifft sowohl die dezentralen intelligenten Verteilsysteme als auch die zentralen Übertragungssysteme mit neuen Aufgaben für die Backup-Versorgung, den Energieausgleich über Pumpspeicher oder durch Kraftwerksregelung. Verbraucherseitig ist die Steigerung der Energieeffizienz eine wesentliche Voraussetzung zum Erreichen eines hohen Anteils an regenerativer Energie in der Versorgung.
Die hiermit verbundenen starken Veränderungen der Energiewirtschaft sind mit
Risiken aber auch mit Chancen für neue Geschäftsfelder verbunden. Beides wol-len wir mit hochrangigen Experten in Breite und Tiefe darstellen und diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu dieser interessanten Jahrestagung mit dem
Tenor: „Besserer Klimaschutz bei steigendem Energieverbrauch: Wir brauchen
eine neue wissenschaftlich-technische Revolution im Energiesektor“.
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o. Univ. Prof. Dr.-Ing. Günther Brauner,
Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft,
Technische Universität Wien
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Die Zielgruppe: |
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Mitglieder des Vorstandes und
der Geschäftsführung, Direktoren
und Leiter der Abteilungen
- Unternehmensplanung und -entwicklung
- Energiewirtschaft
- Netzplanung und Netzmanagement
- Technik und Instandhaltung
- Energieerzeugung
- Einkauf
- Marketing und Vertrieb
- Großkundenbetreuung
- Recht, Finanzen und Controlling
- Tarife und Preise
- Stromhandel und Risikomanagement
- Forschung
- Kraftwerk
aus
- Energieversorgungsunternehmen
(Verbund, regional, kommunal, privat)
- sonstigen Unternehmen aus den Bereichen Strom, Gas, Wasserkraft, Öl
- energieintensiven Industrieunternehmen
- Organisationen, Verbänden und Energieagenturen
- öffentlicher Verwaltung (Ministerien, Bund, Länder, Städte, Gemeinden)
sowie
- Unternehmensberatungen, Finanzdienstleister, Rechtsanwaltskanzleien und Softwarehäuser mit dem Fokus Energiewirtschaft
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