13. Handelsblatt Jahrestagung
Energiewirtschaft 2006
17. bis 19. Januar 2006, Hotel InterContinental, Berlin
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Daniela Molicki
Telefon: 02 11.96 86–34 34
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 Vorwort

Im Herbst 2005 treten die gravierenden Auffassungsunterschiede zwischen Regierung und Opposition über grundlegende Aspekte der Energiepolitik deutlicher denn je zu Tage. Jede neue (oder auch alte?) Regierung wird bis zum Jahresende ihre energiepolitische Marschroute für die nächste Legislaturperiode festlegen und die Opposition sich hiermit entsprechend kritisch auseinander zu setzen haben. Planmäßiger Rückzug oder Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergienutzung, Rest- oder Auslaufsteinkohlebergbau, Fortsetzung oder grundlegende Überprüfung der Förderungspolitik zu Gunsten regenerativer Energieträger, aber auch die Konsequenzen des gravierenden Preisanstiegs auf den nationalen und den internationalen Energiemärkten sind nur einige der Themen, die auf der 13. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft vom 17. -19.1.2006 in Berlin vom amtierenden Wirtschaftsminister und von führenden Vertretern der Energiewirtschaft erörtert werden.

Der Regulierer wird – dann sechs Monate im Amt - seine ersten Erkenntnisse aus der umfassenden Datenerhebung und hieraus abzuleitende Schlussfolgerungen für die konkrete Ausgestaltung der Netzzugangsbedingungen, das Bundeskartellamt seine zunehmenden Aktivitäten in Fragen der Fusionskontrolle, der Befristung von Gaslieferverträgen, der Preisentwicklung insbesondere auf den Großhandelsmärkten sowie möglicherweise in Zukunft auch der Ölbindung von Gaspreisen erläutern. Branchenvertreter wie Verbraucher werden sich gleichzeitig intensiv mit den hieraus für sie resultierenden Konsequenzen auseinander setzen.

Der Fortgang des Liberalisierungsprozesses, der Umbruch auf den (internationalen) Beschaffungsmärkten sowie die nachhaltigen Veränderungen des energiepolitischen Umfelds zwingen die Versorgungswirtschaft, sich diesen Herausforderungen durch konsequente Ausschöpfung der gegebenen Rationalisierungspotenziale, Verschlankung der organisatorischen Strukturen, Kundenfokussierung und vorbehaltloses Ausloten der sich mit Kooperationen erschließenden Synergieeffekte zu stellen. Dies gilt nicht zuletzt für die Stadtwerke und die Notwendigkeit zur grundsätzlichen Überprüfung der bislang verfolgten Strategien in den Bereichen Beschaffung, Netzbetrieb und Vertrieb, die einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. Zentrale Bedeutung kommt bei der Lösung der Zukunftsaufgaben jedoch auch Innovation und Wissensmanagement zu, eine Frage, dem sich ein eigener Keynote-Vortrag widmet.

Auf große Aufmerksamkeit dürften auch die jüngeren Entwicklungen im Bereich Handel stoßen, die von
namhaften Akteuren auf diesem Feld diskutiert werden. Dasselbe gilt für die Frage, welche Rolle traditionelle Finanzinstitutionen, aber auch Hedgefonds und Private Equity-Fonds als neue potente Player auf dem Energiemarkt zukünftig einnehmen können.

Dabei ist davon auszugehen, dass das für die deutsche Energiewirtschaft relevante regulatorische und energiepolitische Umfeld im Zuge der Fortentwicklung der Europäischen Union zunehmend durch Entscheidungen in Brüssel bestimmt wird und die sich auf den weltweit interdependenten Energiemärkten herausbildenden Angebots- und Nachfragekonstellationen auch entscheidend die Versorgungsbedingungen in unserem Lande bestimmen, so dass diesen Aspekten ein eigener Schwerpunkt der nächsten Jahrestagung gewidmet werden soll. Es ist von essentieller Bedeutung, dass sich die Bundesrepublik in wesentlich stärkerem Maße in die Entscheidungsprozesse in Brüssel einbringt, um der deutschen Stimme mehr Gewicht zu verleihen, aber auch dass die Beziehungen zu den wichtigsten Lieferländern auf partnerschaftlicher für beide Seiten langfristig verlässlicher Basis fortentwickelt werden.

Prof. Dr. Dieter Schmitt,
Universität Duisburg-Essen

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Wir freuen uns, Sie auf diesem interaktiven Branchentreff der 13. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2006 vom 17. bis 19. Januar 2006 in Berlin zu begrüßen. Nutzen Sie den persönlichen Kontakt mit Kollegen, Referenten und unseren Ausstellern für einen gut informierten Start ins neue Jahr.

Erfahrungsgemäß äußern die Referenten und Teilnehmer in den Diskussionen hochinteressante und zum Teil überraschende Meinungen. Um eine lückenlose Aufarbeitung der Kongressergebnisse der Jahrestagung zu gewährleisten, werden wir Ihnen ca. 3 Wochen nach der Veranstaltung eine CD-Rom mit Video-Live-Aufnahmen (Bild und Ton) der Vorträge und der Diskussionen, den Vortragsunterlagen und den Referentenprofilen zukommen lassen.

Alle drei Kongresstage werden simultan Englisch-Deutsch und Deutsch-Englisch übersetzt.

Ansprechpartner:
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Bereichsleiterin/Prokuristin

Telefon: 0211.9686–3400
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