6. Handelsblatt-Jahrestagung.
Öffentliche Verwaltung.
26. und 27. Juni 2002, Holiday Inn Berlin Esplanade.

Ansprechpartner:
Frau Kirsten Mölle
Telefon: 02 11.96 86-35 24

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  Erster Konferenztag. Mittwoch, 26. Juni 2002.
Vorsitz: Prof. Dr. Hermann Hill 
ist Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungswissenschaft und Öffentliches Recht an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Er ist Mitglied im Beirat des Wettbewerbs Media@Komm der Bundesregierung.

09.00 Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Hermann Hill 
und durch das Handelsblatt

09.15 E-Government in Berlin 
Moderne Hauptstadt – Moderner Staat
Dr. Ehrhart Körting ist Senator für Inneres in Berlin.

09.45 Bund Online 2005 
Brigitte Zypries ist Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Vorsitzende des Staatssekretärsausschusses zur Steuerung des Programms 
der Bundesregierung „Moderner Staat – Moderne Verwaltung”.

10.30 Pause mit Kaffee und Tee im Rahmen der konferenzbegleitenden Fachausstellung

11.00 Aufbruch E-Government: Die deutschen Kommunen auf dem Weg ins Informationszeitalter 
  • E-Government in Deutschland im internationalen Vergleich
  • 17 Kommunen: Die E-Government Studie 2002
  • Best Practices
  • Schlußfolgerung & Empfehlungen

Holger Bill, Geschäftsführer von Accenture, ist für den Bereich „Public Services” in Deutschland, der Schweiz und Österreich verantwortlich. Er betreut Projekte zur Reorganisation und Optimierung bei den Finanzministerien von Hessen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Weitere Projekte sind die Reorganisation des Schuldenmanagements des Bundesfinanzministeriums und die Entwicklung einer E-Government-Strategie für die Stadt Zürich.

11.45 Umsetzung und Steuerung von E-Government-Initiativen mit Indikatorensystemen 
  • Ziel und Wirkungen von Indikatorensystemen
  • Der Ansatz der Bertelsmann Stiftung: 
    Balanced E-Government Index, kurz BEGIX
  • Erste Erfahrungen aus dem kommunalen Kontext

Stefan Friedrichs arbeitet bei der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh und ist Projektleiter im Bereich Staat und Verwaltung für die Themen E-Government, Virtuelles Rathaus sowie für Qualifizierungsprogramme für Rat und Verwaltung.

12.30 Aperitif auf Einladung des Holiday Inn Berlin Esplanade und gemeinsames Mittagessen

14.00 Veränderung der Verwaltungsarbeit durch das E-Government 
  • Relevanz der Sachverhaltsermittlung
  • Verbesserung der Rationalität zur Entscheidungsfindung
  • Prozesse der Zusammenarbeit in Verwaltungen und mit dem Bürger
  • Präsentation von Informationen
  • Lernen in Verwaltungen

Prof. Dr. Hermann Hill

14.45 Elektronische Vergabe – Erfahrungen aus dem Pilotprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Ausgangslage und Ziele der Stadt Düsseldorf
  • Rahmenbedingungen und klassischer Ablauf der Vergaben
  • Projektumsetzung und Zeitplanung
  • Umfang des eingesetzten Vergabemanagementsystems
  • Ablauf der elektronischen Vergabe am Beispiel eines VOL-Rahmenvertrags
  • Erfahrungen und weiteres Vorgehen

Maren Maiwald ist als Organisationsberaterin im Amt für Informationstechnik und Organisationsentwicklung bei der Stadtverwaltung Düsseldorf tätig. Dort betreut sie unter anderem das Projekt E-Procurement. 

Dr. Heiko Schinzer ist Mitglied des Vorstands bei der Administration Intelligence AG in Würzburg. Zuvor war er unter anderem Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Rainer Thome an der Universität Würzburg.

15.30 E-Learning – Chance durch neue Fortbildungsstrategien
im öffentlichen Sektor
  • Begriffe rund um E-Learning
  • Einsatzbereiche für E-Learning-Lösungen
  • Mehrwert und kritische Bereiche für Mitarbeiter und Verwaltung
  • Kosteneinsparungspotenziale und Erfolgsfaktoren
  • Lernplattformen für ein integriertes Lern- und Skillmanagement

Stephanie Ihringer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und betreut ein BMBF-Projekt zum Einsatz multimedialer Lehr-/Lernkonzepte für den Bereich Public Policy zur Ausbildung von Entscheidungsträgern in Staat und Wirtschaft.

16.15 Pause mit Kaffee und Tee im Rahmen der konferenzbegleitenden Fachausstellung

16.45 Von der Hoheitsverwaltung zum online-basierten Dienstleistungsunternehmen – E-Government auf der kommunalen Ebene
  • Dienstleistungsorientierter Ansatz
  • Neue Möglichkeiten durch Internettechnologie
  • Vernetzter E-Government-Prozess durch das Projekt „Verwaltung 2000”

Georg Gorrissen ist Landrat im Kreis Segeberg und Leiter des Projekts „Verwaltung 2000”.

17.30 Einführung eines Content Management Systems (CMS) in der Landesverwaltung NRW
  • Anforderungen an Webinformationsangebote und Nutzen eines CMS
  • Dokumentenorientierung versus Content-Orientierung
  • Organisatorische Aspekte
  • Internetportal der Justiz NRW (Justiz-Online) und Rechtsprechungsdatenbank (NRW-E)

Hans-Joachim Klein ist Mitarbeiter der Stabsstelle Justizkommunikation im Justizministerium NRW und leitet das Internet-Projekt der Justiz NRW - Justiz-Online.

Dr. Thomas Ott ist Dezernent beim Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW (LDS) und beschäftigt sich u. a. mit dem CMS-Competence Center des LDS.

18.15 Ende des ersten Konferenztages
Abendveranstaltung am ersten Konferenztag.
Im Anschluss an den ersten Konferenztag lädt Sie das Handelsblatt ganz herzlich zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu intensivieren und neue Kontakte zu schließen. Genießen Sie einen Abend in entspannter Atmosphäre.

Wenn Sie an der Abendveranstaltung teilnehmen möchten, vermerken Sie dies bitte 
auf dem Anmeldeformular.

  Zweiter Konferenztag. Donnerstag, 27. Juni 2002.
09.00 Wirtschaftsförderung via Internet am Beispiel der Stadt Ravensburg und des Landkreises Schweinfurt
  • Wirtschaftsförderung als Informationsmanagement 
  • Das Internet als strategischer Faktor in der Wirtschaftsförderung
  • Die Unternehmensdatenbank der Wirtschaftsförderung Ravensburg
  • Das Internetangebot der Wirtschaftsförderung im Landkreis Schweinfurt 

Josef Rother ist stellvertretender Geschäftsführer bei der GEFAK und für die Erstellung und Umsetzung wirtschaftspolitischer Konzepte und Maßnahmen zuständig.

Thomas Winzer ist Vorstand der INOSOFT AG in Marburg.

10.00 Strategische Steuerung in E-Government-Projekten
  • Voraussetzungen für strategische Steuerung: 
    Planung, Infrastruktur, Technik
  • Instrumente der strategischen Steuerung: 
    Ressourcen, Personalkonzept, Organisation
  • Erfolgsfaktoren der strategischen Steuerung: 
    Führung, Kommunikation, Kooperation
  • Schlüsselfragen: Klare Standardisierung, marktgängige Infrastruktur, modulares Konzept
  • E-Government muss zum Leben passen: 
    Kundendialog, Marketing, Zugangswege

Senatsdirektor Matthias Kammer ist Verwaltungsjurist und Leiter des Amtes für Organisation und zentrale Dienste der Finanzbehörde Hamburg.

10.45 Von E-Business zu E-Politics? Praxis und Potenzial von E-Business-Modellen für die politische Kommunikation im Internet
  • Die politische Online-Karte der Bundesrepublik
  • E-Business-Modelle im politischen Internet
  • Politisches Customer Relationship Management in der Bundesrepublik
  • Von E-Business zu E-Politics?

Holger Bill, Accenture

11.15 Pause mit Kaffee und Tee im Rahmen der konferenzbegleitenden Fachausstellung

11.45 Beginn der parallelen Vertiefungsforen

Forum 1: Strategische Steuerung in der öffentlichen Verwaltung

Leitung: Prof. Dr. Hermann Hill

Einführung der Balanced Scorecard (BSC) am Beispiel der Stadt Passau

  • Stand der Verwaltungsreform bei der Stadt Passau
  • Ausgangssituation: Strategische Lücke zwischen Vision und operativem Management
  • Systematik der BSC als Zielplanungsinstrument
  • Einführung: Bottom-up- und Top-down-Prozess
  • Leitbild als BSC, strategische Ziele der Unternehmensbereiche und Unternehmen, Management-Bericht

Christa Tausch ist Mitglied der Stabsstelle Steuerungsunterstützung der Stadt Passau und verantwortlich für die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit für den Reformprozess „Unternehmen Stadt Passau”.

Politisch steuern mit Zielen und Produkten am 
Beispiel der Berliner Verwaltung
  • Rahmenbedingungen in der Berliner Verwaltung
  • In welchem Spannungsfeld bewegt sich das Steuerungsmodell?
  • Produkte aus Sicht der politischen Steuerung
  • Welche Steuerungsziele und -methoden gibt es?

Torsten Puhst ist Referatsleiter in der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin und verantwortlich für die Instrumente des neuen Finanzmanagements sowie die Globalzuweisungen an die zwölf Berliner Bezirke.

Strategische Steuerung als Management-Aufgabe der Verwaltungsspitze
  • Steuerung nach Zielen - Neues Zusammenspiel mit der Politik und dem Bürger
  • Steuerung als Leitungsaufgabe - Im Spannungsfeld von dezentraler und zentraler Verantwortung
  • Steuerung durch Projekte - Impulse, Vorbilder, Vergleiche

Gerd Hoofe ist Dezernent für Personal, Organisation, Service und zentrale Steuerung im Landkreis Osnabrück und bereits seit vielen Jahren mit der Steuerung von Veränderungsprozessen im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung befasst.

Forum 2: Benchmarking und Leistungsvergleiche

Leitung: Prof. Dr. Bernd Adamaschek 
ist selbständiger Berater am Institut für Leistungsvergleiche in Herten sowie Honorarprofessor für Leistungsvergleich und Qualitätsmanagement an der Fachhochschule Osnabrück.

Benchmarking in strategischen Politikfeldern
  • Vergleich: Quelle für Leistung und Innovation
  • Vom operativen Geschäft zur Gestaltung strategischer Politikfelder (auf Basis von Lebensqualitätsindikatoren)
  • Von der Binnensteuerung zur Koordination öffentlicher und gesellschaftlicher Kräfte

Prof. Dr. Bernd Adamaschek

Leistungsvergleich zwischen Finanzämtern – 
vom Pilotprojekt zur Flächendeckung
  • Philosophie und Methodik des Leistungsvergleichs
  • Besonderheiten der Steuerverwaltung in einem Flächenland
  • Ziele und Maßnahmen zur Implementierung in allen Organisationseinheiten
  • Aktuelle Ergebnisse aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen

Dr. Klaus-Peter Prey ist Referatsleiter Controlling/Leistungsvergleich bei der Oberfinanzdirektion München. 

Henrik Riedel ist Fachberater bei der Kienbaum Management Consultants GmbH mit dem Schwerpunkt Beratung der Kommunal- und Landesverwaltung.

Benchmarking auf kommunaler Ebene – 
der Weg von der Verwaltungsreform zur umfassenden Politikreform
  • Methodik und Ergebnisse des Leistungsvergleichs
  • Weiterentwicklung zum KiK-Modell mit zeitgemäßer Softwarelösung
  • Aufbau eines politisch-strategischen Steuerungssystems
  • Resultate und Vorteile des neuen Steuerungssystems
  • Zusammenführung der operativen und der politisch-strategischen Ebene

Rainer Christian Beutel ist seit 1999 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Coesfeld.

Forum 3: Bürgerorientierung und Bürgeraktivierung

Leitung: Prof. Dr. Uwe Kamenz 
ist Professor für Marketing an der FH Dortmund und Wissenschaftlicher Direktor des ProfNet Instituts für Internet-Marketing. Er veröffentlichte die 1. ProfNet Internet-Branchenstudie Städte und Kommunen mit 300 analysierten Websites.

Probleme und Möglichkeiten der Bürgeraktivierung – 
unter besonderer Berücksichtigung des Internets
  • Was ist Bürgeraktivierung?
  • Ausgangssituation: Warum ist Bürgeraktivierung notwendig und welche Probleme gibt es?
  • Welche Lösungsinstrumente gibt es? Wie ist vorzugehen?

Prof. Dr. Uwe Kamenz

Transparentes Verwaltungshandeln braucht Kommunikation Vom Bürgertelefon zum E-Government
  • Kundenorientierung beginnt im Kleinen – Bürgertelefon und Beschwerdemanagement
  • Einfach der schnellere Weg – das Bürgerbüro als Service-Point
  • Schnelle und aktuelle Informationen – Bürgerinformationssystem und Portalaufbau im Internet
  • Verwaltung direkt ins Wohnzimmer – Einstieg ins E-Government

Peter Walter ist Landrat des Landkreises Offenbach. Eines seiner wichtigsten Ziele ist die Umstrukturierung der Verwaltung zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb.

Internet-basierte Bürgerbeteiligung in der Bauleitplanung – Bürgeraktivierung über ein Webforum
  • Bürgerbeteiligung als Aufgabe der Stadtplanung
  • Das Esslinger Modellprojekt „Neubaugebiet Egert”
  • Chancen und Grenzen der Internet-basierten Bürgerbeteiligung aus Sicht der Planungspraxis

Franz Schneider ist Leiter Verbindliche Bauleitplanung beim Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt in Esslingen und u. a. mit Bürgerbeteiligungen bei Bauleitplanverfahren befasst.

12.45 Aperitif und gemeinsames Mittagessen

14.15 Fortsetzung der Vertiefungsforen

ca. 
16.15
Ende der Konferenz

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