Handelsblatt Financial Training
MaRisk

Werden Sie fit für eine §44 KWG-Prüfung des §25a KWG
7. und 8. Oktober 2008, Frankfurt am Main

Programm als
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Ansprechpartner:
Frau Tina Fingerhuth
Telefon:02 11.96 86–34 65

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  Dienstag, 7. Oktober 2008, Frankfurt am Main
 

Wie können Sie Ihr Haus erfolgreich auf eine MaRisk-Prüfung nach §44 KWG vorbereiten?

1. Begrüßung durch den Veranstalter und Einführung in das Training

  • Darstellung der Zielsetzung des Trainings und der Teilnehmererwartungen

2. Qualitative Bankenaufsicht – Die wesentlichen Anforderungen

  • Bankaufsichtliches Gespräch und Risikomatrix
  • §25a KWG und MaRisk – Anforderungen und Zusammenhänge
  • MaRisk – Unterschiede MaH und MaK versus MaRisk
  • ICAAP, SREP und MaRisk – Die wichtigsten Zusammenhänge
  • Die Philosophie der MaRisk – Darauf sollten Sie bei der Umsetzung achten

3. Die Vorgehensweise bei einer §44 KWG-Prüfung

  • Prüfungsanordnung der BaFin
  • Prüfungsvorbereitung – Die wichtigsten Hilfestellungen
  • Eröffnungspräsentation vor den Prüfern – Die optimale Präsentation
  • Während der Prüfung – Wie verhalte ich mich richtig?
  • Prüfungsfeststellungen – Wie sieht die optimale Umsetzung aus?

4. Geschäfte, die unter den Anwendungsbereich der MaRisk fallen

  • Klassisches Kreditgeschäft nach §19 Abs. 1 KWG
  • Wertpapiergeschäft und Derivate
  • Klassische und innovative Beteiligungen
  • Passivgeschäfte und Dienstleistungsgeschäfte

5. Allgemeine Anforderungen

  • Verantwortung der Geschäftsleitung
  • Wesentliche Risiken nach den MaRisk
  • Strategien für Markt-, Adress-, Liquiditäts- und operationelle Risiken
  • Rahmenbedingungen und Organisationsrichtlinien
  • Vorgehensweise bei der zielgerichteten Qualifikation der mit dem Kreditgeschäft betrauten Mitarbeiter
  • Produkte-/Märkte-Katalog und Vorgehensweise bei der Einführung neuer Produkte oder Märkte
  • Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation
  • Angemessene Risikosteuerungs- und -controllingprozesse
  • Einbindung des Aufsichtsorgans

6. Einbettung der wesentlichen Risiken in die Gesamtbanksteuerung

  • Risikotragfähigkeit: Ertragswertperspektive versus Substanzwertperspektive – Umsetzungsbeispiele
  • Limitierung der Risiken auf Gesamtbankebene
  • Brüsseler Anforderungen nach ICAAP
  • Management der wesentlichen Risiken nach MaRisk

Roland Eller, Geschäftsführer, Roland Eller Consulting GmbH

Im Anschluss an den ersten Trainingstag laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem informellen Erfahrungsaustausch mit den Referenten und Teilnehmern und lassen Sie den Tag Revue passieren.

  Mittwoch, 8. Oktober 2008, Frankfurt am Main
 

Vermeiden Sie die häufigsten Prüfungsfeststellungen in Ihrem Institut!

7. Die MaRisk: Ein Instrument der qualitativen Bankenaufsicht – Ausgewählte Schwerpunkte

  • Verständnis der Kernelemente der MaRisk – Ein wesentlicher Erfolgsfaktor
  • Die doppelte Proportionalität in der Prüfungspraxis
  • Zusammenspiel von qualitativer und quantitativer Aufsicht
  • Ganzheitliche Risikobetrachtung als zentrales Element der MaRisk
    • Berücksichtigung „neuer“ Risikokategorien
    • Der Regelkreislauf aus Strategie und Reporting
    • Überlegungen zur Gesamtbanksteuerung/ Risikotragfähigkeit
  • Potenzielle Problemfelder bei der Umsetzung der MaRisk

8. Idealtypischer Ablauf einer Prüfung

  • Prüfung der MaRisk nach §44 KWG
  • Prüfungsziele
  • Formalismus oder risikoorientierter Ansatz?

Johann Kalkbrenner, Referatsleiter Banken und Finanzaufsicht, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung München

9. Risikotragfähigkeit

  • Konzept einer handelsrechtlichen RTF-Berechnung
  • Aufbau von Szenarien für Marktpreis- und Adressrisiken
  • Limitsystem/Festlegung interner Grenzen für Handels- und Kreditgeschäfte

10. Strategien

  • Beispielhafte Strukturierung und Inhalte der Geschäftsstrategie
  • Beispielhafte Strukturierung und Inhalte der Risikostrategie

11. Berichtswesen

  • Verknüpfung des Berichtswesens mit der Strategie
  • Muster eines Handelsgeschäftereportings
  • Auszüge aus dem Kreditrisikoreporting
  • Reporting operationeller Risiken

12. Dokumentation operativer und strategischer Anforderungen der MaRisk in einem Handbuch
Unternehmenssteuerung

Matthias Kurfels, Riskmanager Unternehmenssteuerung, Sparkasse Kulmbach-Kronach

Zeitrahmen für beide Tage:
Trainingsbeginn: 9.00 Uhr
Mittagessen: 12.30 Uhr
Ende des Trainings: 18.00 Uhr (1. Tag)
16.30 Uhr (2. Tag)

An beiden Tagen finden zudem Kaffeepausen statt.