8. Handelsblatt Jahrestagung

Kapitalanlagestrategien für Versicherungen.

Auswirkungen der Krise auf die Finanzmärkte
1. und 2. Juli 2008, München
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Ansprechpartner:
Frau Tina Fingerhuth
Telefon: 02 11.96 86 – 34 65


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  Wird die Anlagepolitik eines Versicherers zum Wettbewerbsfaktor Nr. 1?
  Dienstag, 1. Juli 2008

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00–9.15
Eröffnung der 8. Handelsblatt Jahrestagung durch den Veranstalter und den Vorsitzenden
Bastian Schmedding, Mitglied des Vorstandes, Bundesverband Alternative Investments (BAI) e.V.

9.15–10.00
Aktuelle Entwicklungen im Versicherungsumfeld

  • Auswirkungen von VVG und Solvency II auf die Kapitalanlage
  • Produkte und Anlagestrategien als Instrumente des Risikomanagements

Dr. Wolfram Gerdes, Mitglied der Vorstände, Württembergische Lebensversicherung AG, Württembergische Versicherung AG
„Die infolge des neuen VVG niedrigere Reservequote bei LVU führt zu höheren Schwankungen im Kapitalanlageergebnis. Gleichzeitig erzeugt Solvency II eine erhöhte Transparenz aller eingegangener Risiken. Vor diesem Hintergrund stellt wertorientiertes Risikomanagement einen der entscheidenden Erfolgsfaktoren des Unternehmens dar.“

10.00–10.30
Aktuelle aufsichtsrechtliche Entwicklungen in der Kapitalanlagepolitik deutscher Versicherer

  • Änderungen der Anlageverordnung seit 2008
  • Weitere Anpassungen, insbesondere aufgrund der Novelle des Investmentgesetzes
  • Auswirkungen auf die Kapitalanlagepolitik

Volker Greve, Regierungsdirektor, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

10.30–11.00
Was bringt das neue Investmentgesetz für institutionelle Anleger wie Versicherungen und was kommt aus Brüssel für Fonds?

  • Neue Produkte: „Sonstige Sondervermögen“, „Mikrofinanzfonds“, „Infrastrukturfonds“
  • Veränderungen bei Offenen Immobilienfonds
  • Weitgehende Liberalisierung der Spezialfonds
  • Investment AG nunmehr wie SICAV möglich
  • Institutionelle Anleger haben in Publikumsfonds die Transaktionskosten angemessen zu tragen
  • Jahresbericht eines Spezialfonds: Eine Versicherung kann nunmehr auch durch deren Abschlussprüfer testiert werden
  • Was bringt die neue OGAW/UCITS-RL?

Uwe Wewel, Leiter des Referates für Investmentwesen, Bundesfinanzministerium

11.00–11.30
Fragen und Diskussion

11.30–12.00
Pause mit Kaffee und Tee

12.00–12.40
Strategien institutioneller Investoren in Kapitalmarktkrisen

  • Die Subprime-Krise als Beispielfall
  • Rechtsrahmen und Aufsicht als prozyklisches Element
  • Asset Liability Management als strategische Herausforderung
  • Innovative Lösungen im Risikomanagement

Dr. Michael Korn, Mitglied der Geschäftsführung, Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH

12.40–13.20
Private Equity-Einstieg und Portfolioaufbau im aktuellen Marktumfeld

  • Auswirkungen der Kreditkrise – Anzahl Transaktionen, Finanzierungsstruktur, Verschuldungsgrade, Preisniveau
  • Portfolioaufbau – Diversifikation nach Segmenten, Regionen und Risikoprofilen
  • Renditeerwartungen und Ertragsverlauf – Möglichkeiten zur Glättung der J-Kurve

Hubertus Theile-Ochel, Partner, Golding Capital Partners GmbH

13.20–13.30
Fragen und Diskussion

13.30–15.00
Aperitif und gemeinsames Mittagessen

15.00–15.30
Hedgefonds-Investments für Versicherungen und Pensionskassen

  • Marktüberblick und Trends – Deutschland/International
  • Diversifikationspotenzial von Hedgefonds-Strategien
  • Produktauswahl und Investmentmöglichkeiten
  • R 7/2004 – Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten

Michael Busack, Geschäftsführender Gesell­schafter, Absolut Research GmbH/Herausgeber, Absolut|report, Mitglied des Vorstandes, Bundesverband Alternative Investments (BAI) e.V.

15.30–16.00
Alternative Renditequellen effizient nutzen

  • Eigenanlagen diversifizieren und absichern
  • Volatility, Correlation und Hedgefonds als Renditequellen
  • Absicherung des Emittenten-Risikos

Dr. Axel Wachsmann, Direktor Institutionelles Geschäft und Mitglied des Executive Committee, Société Générale
„Nach der Kreditkrise und bei der aktuellen Unsicherheit am Aktienmarkt sind Versicherer auf der Suche nach stabilen alternativen Renditequellen. Dabei können neben Hedgefonds Volatilität, Korrelation oder Dividenden aktiv als Ertragschance genutzt werden.“

16.00–16.20
Fragen und Diskussion

16.20–16.50
Pause mit Kaffee und Tee

16.50–17.30
Hybridkapital – Eine attraktive Finanzierungsform für Versicherer

  • Was ist Hybridkapital?
  • Attraktivität für Versicherer
  • Eine Kapitalmarktbetrachtung
  • Schlussfolgerungen

Marcel Kaufmann, Managing Director, Head Client Solutions, Swiss Reinsurance Company
„Hybridkapital ist ein effektives Finanzierungsinstrument und kann dazu dienen, die Kapitaladäquanz zu verbessern (insbesondere aus der Perspektive der Rating-Agenturen und der nationalen Regulatoren), die Kapitalstruktur zu optimieren und internes und externes Wachstum zu ermöglichen.“

17.30–18.10
Chancen und Risiken von Versicherungsverbriefungen

  • ILS-Marktübersicht und letzte Transaktionen
  • Beweggründe für Sponsoren und Investoren
  • Trends und Chancen für den ILS-Markt

Andrea Piatti, Assistant Vice President, ILS Origination and Structuring, Swiss Re Capital Markets
„Die jüngste Krise des Kreditmarktes hat die Solidität des ILS-Marktes hervorgehoben und gezeigt, wie niedrig die Korrelation mit den traditionellen Obligationen- und Aktienmärkten ist. Die höhere Liquidität und der Appetit der Investoren für Versicherungsrisiken und die anhaltende Produktinnovation machen ILS zu einem realen Instrument für alternativen Risikotransfer für Versicherer, Rückversicherer und Industriekonzerne.“

18.10–18.30
Fragen und Diskussion

18.30
Ende des ersten Konferenztages

19.00
Abfahrt zur Abendveranstaltung

Im Anschluss an den ersten Konferenztag laden wir Sie herzlich zu einem Abendessen ins Seehaus im Englischen Garten ein. Nutzen Sie diesen informellen Rahmen zu vertiefenden Gesprächen und zum Informationsaustausch.

  Was zeichnet erfolgreiche Anlagestrategien aus?
 

Mittwoch, 2. Juli 2008

8.30–9.00
Empfang mit Kaffee und Tee

9.00–9.05
Eröffnung des zweiten Konferenztages durch den Vorsitzenden
Bastian Schmedding

9.05–9.45
Immobilien als fester Bestandteil der Kapitalanlagestrategien

  • Risikoadjustierte Immobilienanlagen
  • Immobilieninvestment und Asset Allokation
  • REITs und Immobilienaktien als sinnvolle Ergänzung des Anlagespektrums
  • Beispiel einer Anlagestruktur für institutionelle
  • Anleger: Die pyramidale Anlagestruktur der Nordrheinischen Ärzteversorgung

Hermann Aukamp, CIO Real Estate, Nordrheinische Ärzteversorgung, Einrichtung der Ärztekammer Nordrhein
„Property Hype? Immobilienmärkte als mover and shaker der Kapitalmärkte?“

9.45–10.25
Luxemburg als Beteiligungsplattform
(Recht und Steuern)

  • Warum Luxemburg?
  • Rahmenbedingungen und Motive
  • Strukturalternativen: Vor- und Nachteile aus Luxemburger und deutscher Sicht
  • Gewährleistung der Sicherungsvermögensfähigkeit
  • Einbeziehung von Dienstleistern und Beratern
  • Berücksichtigung steuerlicher Risiken (Investmentsteuerrecht, Außensteuerrecht, DBA, Steuerbefreiungen)

Uwe Bärenz, Partner, P+P Pöllath & Partners
„Löst die Nutzung Luxemburger Beteiligungsgesellschaften Pro­ble­me mit alternativen Anlagen?“

10.25–10.35
Fragen und Diskussion

10.35–11.00
Pause mit Kaffee und Tee

11.00–11.30
Auswirkungen von IAS/IFRS und Solvency II auf die Kapitalanlagepolitik

  • Bewertungsparadigma und Risikosicht
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen IAS/IFRS und Solvency II
  • Veränderungen der Anlagerestriktionen
  • Konsequenzen für das Rendite-Risiko-Profil der Kapitalanlagen

Dr. Volker G. Heinke, Mitglied des Vorstandes Kapitalanlagen und Finanzen, VERSORGUNGSKASSEN KZVK/VKPB

11.30–12.00
Optimierte Anlagestrategie aus ökonomischer und bilanzieller Sicht für Versicherungen

  • Effiziente Ausnutzung der ökonomischen und bilanziellen Risikofähigkeit
  • Aktives Risikomanagement als Bestandteil des Anlageentscheidungsprozesses
  • Flexible Anlagestrategien in einem sich ändernden Umfeld

Hans Lauber, CEO und Partner, ARECON Independent Asset Managers
„Weder Risikomanagement noch Anlageprozesse sollten durch statische Überlegungen dominiert sein.“

12.00–12.30
Outsourcing des Kapitalanlagemanagements

  • Beratung zur Strategischen Asset Allokation (SAA)
  • Umsetzung der SAA durch das Portfoliomanagement
  • Überprüfung der Zielerreichung durch das Kapitalanlagecontrolling
  • Professionelle Mandatsbetreuung

Dr. Robert Helm, Geschäftsführer, MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH
„Die stetig steigenden Anforderungen an das Asset Management von Versicherungen und der zunehmende Wettbewerbsdruck stellen vor allem kleinere und mittelgroße Versicherungen vor die Frage: ‚Make or buy?‘”

12.30–13.00
Fragen und Diskussion

13.00–14.15
Aperitif und gemeinsames Mittagessen

14.15–14.45
Quantitative Steuerung innerhalb einer Versicherungs-Holding

  • Projektumfang
  • Eingabegenauigkeit
  • Granularität
  • Modellpräzision
  • Zielgrößen

Dr. Stefan-M. Heinemann, Abteilungs­direktor, Risk Management/ALM/SAA, AmpegaGerling
Asset Management GmbH
„Schlimmer als Entbehren, als Nichthaben, ist auf etwas rechnen und es nicht bekommen.“ (Heinrich Heine)

14.45–15.15
Mehrwert durch taktische Allokation? –
Erfahrungen aus mehr als fünf Jahren Anlageprozess im Generali Konzern

  • Kann man mit taktischer Allokation in weitgehend effizienten Märkten einen wettbewerbsrelevanten Vorteil generieren?
  • „The wisdom of the crowds“ oder „Wie man auch mit einer größeren Gruppe von Entscheidern eine effiziente Portfolioallokation erzeugt“
  • Aktuelle Entwicklungen an den Kapitalmärkten und Auswirkungen auf den Allokationsprozess

Dr. Klaus Wiener, Geschäftsführer Research und taktische Allokation, Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH

15.15–15.45
Risk@Work – Portfoliomanagement mit VaR 2.0

  • Risk@Work – Risikokapital als Kerngröße im Allokationsprozess
  • Volatilitäts- und Pfadunabhängigkeit – Langfristige Trends ausnutzen, ohne von kurzfristigen Marktschwankungen ausgestoppt zu werden
  • Wertsicherungsstrategie, die auch Performance bringt

Dr. Dirk Rogowski, Niederlassungsleiter, Pall Mall Investment Management Ltd. Deutschland
„Mit unseren Timingmodellen und Risk@Work fand der Schwarze Montag am 21. Januar 2008 nicht statt.“

15.45–16.15
Fragen und Diskussion

16.15
Ende der Konferenz